Über uns

Über den Fotoclub Potsdam


Organisation


Wir sind ein weit gefächerter Fotoclub, in dem sich jeder Fotografieinteressierte engagieren kann. Jeder, der kommt und mitmacht, ist automatisch Mitglied. Ein Teil der Mitglieder ist außerdem in der Gesellschaft für Fotografie e.V. (Landesverband Brandenburg) organisiert.


Die Treffpunkte


1. Studentisches Kulturzentrum
Wir treffen uns zweimal im Monat, um über Fotos zu sprechen, uns Fotos anzusehen, Ausstellungen und Exkursionen zu planen und ein gepflegtes, freundliches Miteinander zu fördern. Wir haben keine feste Leitung und viel Spaß daran. Bei uns gibt es neben einem Arbeitsplatz für digitale Bildbearbeitung und einer Dunkelkammer die Möglichkeit, sich mitten zwischen Anfänger und Fortgeschrittene zu setzen und die Freude daran zu teilen, mit einem Klick auf den Auslöser die Zeit stillstehen zu lassen.
Da uns das Kulturzentrum freundlicherweise jeden Monat Raum für unsere Treffen zur Verfügung stellt, helfen wir ab und zu mit Tresenschichten aus. Um unsere Ausgaben zu decken, nimmt auch ein aufnahmebereites, gelbes Sparschwein an unseren Treffen teil. Ansprechpartnerin ist Sandra Bartocha (Tel. 0331-817 28 75).

2. Bürgerhaus
Als weiterer Treffpunkt existiert das Bürgerhaus am Schlaatz. Dort betreut unser Mitglied Marc Hesse (Tel. 0331 - 271 46 01) jeden 3. Sonntag im Monat eine Ausstellung in unserer kleinen Galerie und organisiert an weiteren Terminen noch Bildbesprechungen, Weiterbildung, Wettbewerbsvorbereitungen und gemeinsames Fotografieren.

3. Mobilcenter
Um die Leitung dieses Zweigs bemüht sich seit 1985 der Fotograf Walter Wawra (Tel.: 0331-96 21 25). Wir sind ein lockerer Zusammenschluß. Es gibt daher auch keine Satzung und auch keine festen Mitgliedsbeiträge. Allerdings wird natürlich Geld benötigt, um die Clubarbeit durchzuführen. Einige Mitglieder zahlen freiwillig einen regelmäßigen Beitrag für den Club. Um diese Gelder kümmert sich Cornelia Rau.
Unser Programm können Sie unter den Terminen finden. Zu den jeden zweiten Monat stattfindenden Ausstellungseröffnungen treffen wir uns um 15.00 Uhr im Mobilcenter am Stern. Die Autoren laden jeweils auch schriftlich ein.


Geschichte des Clubs


Gegründet 1953 von den Natur- und Heimatfreunden des Kulturbundes. Entwickelte sich Dank der guten Zusammenarbeit von Berufs- und Amateurfotografen zu einer der aktivsten Fotogemeinschaften. Manche namhaften und erfolgreichen Fotografen erinnern sich gerne an ihre Zeit im Club.
Der Fotoclub Potsdam hat eine lange Tradition in der Organisation von Fotoausstellungen. Erinnert sei an die Interclub, die Akt und Landschaft, Bezirksfotoschau und viele, viele Personalausstellungen.

Besonders stolz sind wir auf die Kontinuität über die "Wende" hinaus, trotz des Verlustes angestammter und gut bekannter Ausstellungsmöglichkeiten. Lange Jahre war das Potsdamer "Alte Rathaus" (Kulturhaus H. Marchwitza) Treffpunkt, dann der "E. Claudius Club" (jetzt Spielbank), das Potsdam-Museum, das jetzige "Logen-Haus" (damals DSF) und natürlich unser Kulturbundhaus "B. Kellermann" ("Villa Kellermann").

Seit 1996 gibt uns das Mobilcenter großzügige Arbeits-und Ausstellungmöglichkeiten. Von Januar 1991 bis Dezember 2004 zeigten wir dort jeden Monat eine neue Fotoausstellung – 168 in ununterbrochener Folge. Hauptsächlich von Autoren und Fotogruppen aus Brandenburg und Berlin, aber auch anderen Bundesländern. Pflege und Ausbau von Verbindungen zu anderen Fotogemeinschaften, ob GfF, DVF oder freien Liebhabern der Fotografie machen uns Freude. Die weitere Ausstellungstätigkeit werden wir im Abstand von zwei Monaten fortsetzen.

(Potsdam, Dezember 2005, Walter Wawra)


Haus der Begegnung und Studentisches Kulturzentrum

Um einen neuen, frischen Photoclub zu gründen, machte sich Johnny Lehmann im Jahr 2000 im damaligen Haus der Begegnung in der Gutenbergstraße 102 daran, eine Gruppe von jungen Leuten zusammenzubringen. War es in der ersten Zeit eine gemütliche, familiäre Runde, so wuchs die Zahl der Teilnehmer beständig weiter, bis wir Mühe hatten, genügend Stühle und Tische im dortigen Raum unterzubekommen. Die Zeit damals war schon von großer Aktivität und Lebendigkeit geprägt, wir unternahmen Workshops und gemeinsame Exkursionen, die uns bis nach Rügen und ins Elbsandsteingebirge führten. Ausstellungen veranstalteten wir in den Bahnhofspassagen Potsdam, im Haus derBegegnung und selbst in Kirgisistan.

Nachdem das Haus der Begegnung Ende 2005 schließen mußte und in Potsdam-Waldstadt neu eröffnete, suchte unsere Gruppe eine neue Bleibe im Stadtzentrum. Durch die Eröffnung des Kulturzentrums in der Hermann-Elflein-Straße fanden wir einen neuen, großen Raum mit Leinwand für Diashows und Präsentationen und bauten im vorderen Büro einen Platz für Bildbearbeitung mit Filmscanner auf.

Auch wenn Johnny sich neuen, anderen Aufgaben zugewendet hat, wird sein kreativer, anarchistischer Geist bei uns bleiben und die Überzeugung festigen, daß es ohne Clubleitung nicht immer schneller, aber manchmal schöner ist. :)

Wir haben eine  Ausstellungsfläche in den Bahnhofspassagen neben den UCI-Kinoweltkassen (Plan), sorgen aber auch für weitere Ausstellungen und beteiligen uns sporadisch an Wettbewerben. Einige von uns nahmen am fotoforum-Award 2007 teil und belegten für den Fotoclub Potsdam den 2.Platz. Im Jahr 2008 konnten wir uns um noch einen Platz steigern, 2009 haben wir unseren Platz verteidigt (hier).

Stay hungry, stay foolish.

(Potsdam, Oktober 2007, Alexander Altmann)